Danke nochmal für Eure Antworten.
Was mich noch brennend

interessieren würde, wären Eure Erfahrungen mit der Überfahrt nach GB und Irland. Speziell die Kosten für die Fähre/Tunnel, Dauer der Fahrt, Erreichbarkeit der Fähre von GB nach Irland d.h. wie viel Zeit muss man einplanen um von Südengland aus die Fähre nach Irland zu erreichen und wo man am besten die Zwischenübernachtung einplanen sollte, Kosten der Fähre von GB nach IRL sowie auch hier die Dauer der Fahrt.
Vielleicht kann sich jemand, der in den letzten 3 Jahren nach England bzw. Irland gefahren ist, noch daran erinnern.
-- Sonntag 30. Mai 2010, 18:26 --
Hi,
inzwischen habe ich die Irland-Tour hinter mir und möchte hier ein paar Tipps für Interessierte abgeben.
Tolles Land und nette Menschen. "Lovely people" sagen selbst die Engländer über die Iren; das will was heißen.
Gefahren sind wir mit der -landbridge- mit IrishFerries von Calais aus nach Dover, landbrige, und weiter von Holyhead nach Dublin zum Preis von 315€ für Hin- und Rückfahrt zzgl. Spritkosten (Preis galt für einen Transporter vollgepackt mit 2 Mopeds, Equipment und 2 Personen).
Unsere Reise mit den Mopeds in Irland führte uns von Dublin aus über die Wicklow Mountains, Killkeny (mildes Bier als Alternative zu Guinness) nach Süden in die Stadt Cobh. Weiter westlich über Cork (vertopfte Großstadt), Healy Pass, Ring of Beara, Ring of Kerry, Killarney, Cliffs of Moher (Parkgebühr für Mopeds 2€, PkW 8€), Burren, Galway, Connemara, Clifden und Skyroad (muss man gesehen haben, am besten dort übernachten), Westport und zurück nach Dublin mit Aufenthalt.
Irland ist ein tolles Land, das man gesehen haben muss, mit freundlichen Menschen, mit denen man gefeiert haben muss. Und feiern können sie, oh ja
Das Leben dort ist zwar nicht billig, aber auch nicht viel teurer als in D, weil D inzwischen mit den irischen Preisen gut mithalten kann. Eine Übernachtung mit Frühstück kostete uns p.P im Schnitt ca. 30€, Dinner ab ca. 10€, Menü ab 25€. Der Lunch fällt dagegen sehr spärlich aus, deshalb schon ab 4€ zu haben. Das Bier, "die quasi Muttermilch der Iren, gemeint ist natürlich Guinness " ist nicht viel teurer als bei uns regionales Bier in der Eckkneipe. Allerdings in den Geschäften sind die Preise für alkoholische Getränke aufgrund hoher Steuern wesentlich höher. Ansonsten alles vergleichbar mit dem Festland bis auf die Freundlichkeit der Menschen (hier gibt es von den Iren noch viel zu lernen) sowie das Frühstück (in Frankreich haben wir, verglichen mit -full Irish breakfast-, hungern müssen).
Wer jedoch den Weg als Ziel der Reise sieht, muss nicht unbedingt mit dem Moped hin, denn die Straßen sind oft in einem schlechten Zustand, dazu noch verschmutzt oder voll Schotter. Auch die Touristenbusse sind nicht zu verachten, die einem oft mit 100 Sachen entgegen kommen. Als Alternative empfiehlt sich ein Flug mit Mietwagen. Beides kriegt man schon für kleines Geld.
B&B's gibt es überall. Je bekannter der Ort/die Gegend, umso größer das Angebot, umso günstiger die Übernachtungspreise.
Landschaftlich ist das Land einmalig. Ein wenig enttäuscht war ich von Ring of Kerry. Ansonsten TOP.
Aus der Erfahrung, die ich in IRL machen durfte, empfehle ich jedem, der hin möchte, sich weniger vorzunehmen als man anfänglich ins Auge fasst, d.h. ein kleineres Gebiet erkunden, dafür aber gründlich.
Es gibt viel zu entdecken.
Ein paar Eindrücke von Irland seht ihr unten.
Sobald alle Bilder bearbeitet sind, stelle ich hier einen link ein.

- Killkeny

- Der Süden (Cobh)

- Ring of Beara

- Ring of Kerry

- Wicklow Mounains

- Cliffs of Moher

- Burren

- Connemara

- Skyroad bei Clifden

- Dublin